Arbeit mit imaginären Gegenständen

Aus thunis
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Diese Übung läuft in drei Phasen:

1. Die Teilnehmer arbeiten jeweils alleine mit einem Gegenstand. Dabei geht es darum, die Interaktion mit dem Gegenstand möglichst genau zu erkunden und sich Bewegungsabläufe detailiert einzuprägen.

2. In Zweier- oder Dreiergruppen führen die Teilnehmer sich ihre Interaktion vor, allerdings ohne den Gegenstand. Dabei soll beobachtet werden, wie genau bzw. detailiert der Ablauf vom echten Gegenstand auf den imaginären Gegenstand übertragen wird. Stimmen die Details?

3. Die Gruppe kommt zusammen und führt sich gegenseitig vor, was entwickelt wurde.

Phase 1 und 2 können nochmal wiederholt werden, um zum Beispiel vergessene oder übersehene Details nochmal am echten Gegenstand auszuprobieren.

Hinweis

Für pantomimisches Spiel ist es gut, zu übertreiben. Bewegungen müssen größer und deutlicher werden, als mit echten Gegenständen. Das gilt insbesondere wenn das Publikum weit vom Darsteller entfernt ist, Stichwort letzte Reihe. Es ist daher nicht sinnvoll Darstellern, die das bereits gut machen, diese Übertreibungen "wegzutrainieren". Im Gegenteil, eine darauf ausgerichtete Übung wäre eine gute Ergänzung zu dieser Übung.

Idee

In Phase 2 und 3 kann man sich mit einer Handykamera filmen, um selbst gucken zu können wie gut man war.